Rezension zu „Belle et la magie – Hexenzorn“ von Valentina Fast

Belle et la Magie

Einfach Wow! Ein großartiges Buch, das keine Leserwünsche offen lässt

„**Das große Finale der Geschichte über die Hexenprinzessin Isabelle**

Aktuelle Ausgabe : 01.12.2016
Verlag : Impress
ISBN: 9783646602661
E-Buch Text: 428 Seiten
Kosten: 3,99 €, Sammelband 1+2 6,99 Uhr (ca. 646 Seiten)

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll… dieses Buch ist einfach großartig und überwältigend!

47003872-00-00[1]Valentina Fast hat eine fantastische Dilogie geschrieben. Das erste was mich sofort angezogen hat, ist das großartige Cover. Die Farben strahlen, die kleinen Details bezaubern und das gesamte Cover passt einfach perfekt zum Inhalt.

Der Titel des Buches „Belle et la magie – Hexenzorn“ hat mich auch begeistert. Ich liebe alles was mit Frankreich zu tun hat, da ist immer was sinnliches und wahrhaft zauberhaftes mit dabei.

Die Namen der Protagonisten „Belle“ und „Gaston“ gefallen mir ebenfalls sehr und irgendwie scheint es Schicksal zu sein, dass ich das Buch kurz nach der neuen Verfilmung von „Die Schöne und das Biest“ begonnen habe zu lesen, da deren Protagonisten die selben Namen tragen. Ich wage es auch zu behaupten, dass Valentina Fast, selbst eine kleine Leidenschaft für diesen Film hat 😉 Ich finde es immer einfach schön, wenn Autoren ihre Leidenschaften in ein Buch einbauen und so parallelen zu ihren Lesern entstehen können.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Belle und Sandrine geschrieben. Ich habe jede Zeile unheimlich genossen. Ich liebe es, dass Belle immer wieder französische Wörter verwendet. Valentina Fast hat die Übersetzung auch großartig eingebaut, mitten im Text sodass diese fast nicht auffällt. Der Schreibstil an sich ist mitreißend, bildgewaltig und ich hatte das Gefühl die Geschichte nicht nur zu lesen, sondern direkt mitzuerleben.

Jeder der Protagonisten ist sympathisch, so dass man einfach mit ihnen mit fiebern muss. Ich mag sie alle! Die Beschreibung des magischen Waldes erinnert an eine Mischung aus der Welt von Oz und Alice im Wunderland – bunt, vielfältig, magisch und etwas ganz Besonderes.

Das Ende, ich muss es einfach verraten, ist ein perfektes Happy End! Was bedeutet, dass kein fieser Cliffhanger vorhanden ist, jeder Protagonisten bekommt seinen Platz und der Leser hat die Möglichkeit die Geschichte der einzelnen Protagonisten noch weiter zu spinnen, wenn er das möchte. Zusammengefasst kann man sagen, das Finale erfüllt nicht nur den magischen Wald mit Frieden, sondern auch den Leser.

Einziger Wehrmutstropfen, an dem ich aber auch selber Schuld bin, ist dass das Buch wirklich nahtlos an den ersten Band anschließt und mir somit ordentlich an Vorwissen fehlt. So wie Band 2 geschrieben ist kann ich mir gut vorstellen, dass „Belle et la magie“ mal aus einem sehr großen Einzelband bestand und zur Veröffentlichung getrennt wurde, wie es bei Bücher ja oft der Fall ist. Leider fehlt mir somit in Band 2, bei dem ich in die Geschichte eingestiegen bin, eine kurze Zusammenfassung, was in Band 1 eigentlich passiert ist. Ich kann mir leider nicht erklären, was der Unterschied zwischen Wicca und Hexen ist, auch fehlt mir leider der Grund für den Krieg zwischen den beiden Völkern… – Das macht aber das Buch an sich nicht unbedingt schlechter, eher ist es ein Lob, weil meine Neugier, noch mehr zu erfahren, total angewachsen ist, da es mich so begeistert hat 🙂

Main Fazit: Ich würde das Buch jederzeit wieder lesen und wenn es ein Print gäbe, ständig mit mir rumtragen. Die Welt des magischen Waldes ist überwältigend, die Protagonisten sind wundervoll, der Schreibstil ist mitreißend und bildgewaltig und dass jedes Kapitel mit einem Auszug aus einem Buch der magischen Welt beginnt ist großartig. Das alles ist gekrönt von einem Hauch von Frankreich und einem wunderschönen Cover – alles was das Leserherz begehrt ist in diesem Buch enthalten!

Nur eine kleine Anmerkung: Ich habe mindestens 10 leichtsinnige Fehler in dem Buch gefunden. Das stört unheimlich beim Lesen und leider  kommt  das, bei Büchern dieses Verlages, immer wieder vor. Die Autoren geben sich so viel Mühe mit ihren Büchern und so ein Lektorat kostet einiges, daher sollte auch dieses sich mindestens genauso viel Mühe geben.  Da dies aber nicht der Autorin oder dem Buch an sich schaden sollte, habe ich dafür keinen Stern abgezogen, aber es sollte Denkanstoß für den Verlag und das Lektorat sein.

Vielen Dank Valentina Fast für „Belle et la magie„!

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